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01.02.2019, 12:00 Uhr
Anerkennung von Schülerbeförderungskosten für alle Klassenstufen!
Die Junge Union Kreis Pinneberg (JU) spricht sich für die Förderung von Beförderungskosten von Schülerinnen und Schülern durch den Kreis Pinneberg für alle Klassenstufen aus.
Dies geht aus einem Beschluss des Pinneberger JU-Kreisvorstands hervor.
Pinneberg (Pinneberg, Germany) - Demnach soll die Satzung des Kreises Pinneberg über die Anerkennung der notwendigen Kosten für die Schülerbeförderung („Schülerbeförderungssatzung“) entsprechend angepasst werden. Diese hat konkrete Auswirkungen für alle Schülerinnen und Schüler, die nicht am Schulort wohnen und zum Erreichen der Schule ein Verkehrsmittel benutzen, weil der Schulweg auf andere zumutbare Weise nicht zurückgelegt werden kann. Geht es nach der Jungen Union, so soll die Anerkennung von Beförderungskosten nun zukünftig bis einschließlich der Jahrgangsstufe 13, statt wie bisher lediglich bis zur Jahrgangsstufe 10, gelten.

Der JU-Kreisvorsitzende Justus Schmitt (21) bekräftigt ergänzend: „Die Anerkennung der Beförderungskosten für Oberstufenschüler wird Zeit – diese Zwei-Klassen-Politik muss ein Ende haben. Es ist schließlich nicht vermittelbar, wie sich die Mobilität der Schülerinnen und Schüler zwischen der 10. Jahrgangsstufe und der Eingangsphase der gymnasialen Oberstufe überhaupt konkret verbessert, sodass auf eine Bezuschussung des Kreises einfach verzichtet werden könnte. Zudem wird die zukünftige Rückkehr von G8 zu G9 und somit die Verlängerung der Oberstufe das Problem noch deutlich verstärken. Der Unterschied in den Fahrtkosten ist bisher enorm. Gerade im ländlichen Bereich des Kreises Pinneberg sollten die Eltern nicht finanziell darunter leiden, dass das eigene Kind die allgemeine Hochschulreife als Bildungsabschluss anstrebt.“